Etanas Söhne

ist das, was bei meinem ersten Schreibversuch herauskam. Eine Geschichte, bestehend aus vier Teilen in acht Bänden. Eventuell arbeite ich auch noch einen Extraband aus, der dann allerdings die bereits verstorbenen Frauen einiger Etanaer betrifft. Diesbezügliche Kapitel habe ich aus den eigentlichen vier Teilen wieder entnommen, weil die sonst zu umfangreich geworden wären.


Worum geht es in der Geschichte?

Da ich selbst bekennender Vampir-Fan bin, handelt Etanas Söhne von einer, seit Jahrtausenden, größtenteils unerkannt und friedlich, neben den Menschen lebenden Vampir-Rasse. Ihr Urvater - Etana - entstand aus der unerschütterlichen Liebe seiner Frau, ihrer verzweifelten Bitte um Hilfe nach seinem Tod und der Laune eines sumerischen Schöpfergottes heraus. Etanas Söhne umfasst zwei Handlungsstränge, die parallel zueinander verlaufen.

Die Etanaer entsprechen eher dem Typus des modernen Vampirs. Sie sind lebendig. Sie töten die Menschen nicht, von denen sie sich nähren. Sie können und müssen sich neben ihren Blutmahlzeiten auch normal ernähren. Sie können sich tagsüber im Freien bewegen. Und doch sind sie so verschieden von den Menschen, dass sie sich ihnen in den wenigsten Fällen offen zeigen dürfen. Dadurch sind sie vor allem eins - einsam, obwohl die meisten von ihnen in Familienverbänden zusammenleben.


Der gleiche Gott, der sie erschuf, sorgte einst auch dafür, dass es die Eme-biuri gibt. Das sind Frauen, die besonders geeignet für ein Leben mit den Etanaern sind. Nur leider sind sie in den letzten Jahrhunderten etwas rar geworden. Umso überraschter sind die Nachkommen Etanas, als gleich mehrere von ihnen über verschiedene Eme-biuri stolpern. Diesbezüglich behandelt Etanas Söhne, die Liebesgeschichte von 12 Etanaern und ihren Frauen.

Der zweite Handlungsstrang umfasst eine Bedrohungssituation. Während sie sich noch von der Überraschung erholen, dass plötzlich mehr als eine unbekannte Eme-biuri auftaucht, müssen sie plötzlich feststellen, dass sie nicht die einzigen Wesen sind, die auf Blut zum Überleben angewiesen sind. Ohne zu wissen, was sie da genau vor sich haben, sehen sie sich mit etwas konfrontiert, dass es eigentlich gar nicht geben kann. Einer Frau, die bereits seit 400 Jahren tot sein müsste. Eine Frau, die nicht nur einer von ihnen in keiner guten Erinnerung hat. Und sie ist nicht alleine.

Im (realen) Ungarn des späten 16. bzw. frühen 17. Jahrhunderts war diese Frau bereits als Monster in Menschengestalt bekannt. Sie tötete Hunderte junger Mädchen und Frauen und wurde dafür zur Strafe lebendig in ihrem Schloss eingemauert. Verschiedene Autoren haben schon etwas über sie geschrieben, ich persönlich bin im Internet auf Erzsébet Barthory gestoßen - und das was ich da las, erschien mir zumindest als Einstieg in meine Geschichte passend. Ich habe Alejandro - einen der Etaner aus dem ersten Teil - etwas mit ihr anfangen und es wieder beenden lassen, allerdings nur in seiner Erinnerung. IEr geht, wie alle anderen davon aus, dass Erzsébet tot ist, doch auch in ihrem Fall hat sich ein sumerischer Gott eingemischt. Der half ihr nicht nur als Gidim zu überleben und wiederzukehren. Gleichzeitig gab er ihr die Möglichkeit sich Untergebene zu schaffen. Zusammen sollen sie dafür sorgen, dass die Etanaer aus dem Lauf der Weltgeschichte verschwinden. Fast 400 Jahre hauste Erzsébet im Verborgenen. Jetzt macht sie sich auf, ihre Aufgabe zu erfüllen. Und ihr ist es völlig egal, ob sie Menschen oder Etanaer tötet.

Im Lauf der Geschichte gelingt es zwar, Erzsébet und mit ihr alle von ihr geschaffenen Wesen zu bekämpfen – doch der Gott hinter ihr gibt nicht auf. Er gibt ihr eine zweite Chance. Als es ihr nicht gelingt, diese zu nutzen, wird er selbst aktiv.

Am Ende der Geschichte kämpfen alte, längst in Vergessenheit geratene Götter miteinander. Aus Rache, Eifersucht und um das Machtgefüge untereinander zu erhalten. Die Etanaer und ihre Familien stehen genau dazwischen und ihre Existenz droht vernichtet zu werden.

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